Sie ist längst überfällig. Und sie soll mobilisieren sowie den gesellschaftlichen Dialog über die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland produktiv anregen.
Warum? Weil immer öfter die Betriebszeiten an deutschen Flughäfen durch Klagen in Frage gestellt werden. Wenn nachts weniger oder gar keine Flugzeuge starten dürfen, sind tausende Arbeitsplätze in Logistik und Speditionsunternehmen sowie in der gesamten Luftfracht gefährdet. Dabei werden etwa 40 Prozent des Gesamtwertes aller deutschen Exporte per Luftfracht befördert. Rund dreißig Prozent sämtlicher in Europa bewegten Cargosendungen werden auf einem der deutschen Verkehrsflughäfen ein- oder ausgeladen. Und schließlich sind derzeit etwa 84.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt davon abhängig, ob nachts geflogen werden kann.
Um diese Stärken des Standortes Deutschland zu erhalten fordert die Initiative „Die Fracht braucht die Nacht“ mit ihrer Unterschriftenkampagne eine belastbare gesetzliche Reglung für einen fairen Interessenausgleich zwischen Flughafenanwohnern und den in der Transportindustrie tätigen Unternehmen sowie ihren Beschäftigten.
Mit Ihrer Zustimmung zu der Unterschriftenaktion setzen Sie sich
http://www.die-fracht-braucht-die-nacht.de/unterschriftenaktion