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Initiative präsentiert Bundesregierung Ergebnisse der Unterstützeraktion


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Auf dem sechsten Luftverkehrskongress in Berlin hat Ewald Heim, Geschäftsführer der Initiative „Die Fracht braucht die Nacht“, der Bundesregierung die Ergebnisse der bundesweiten Unterstützeraktion präsentiert.

Innerhalb von zwei Monaten haben sich rund 100 Unternehmen aus der Logistik- und Luftfrachtbranche mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für wettbewerbsfähige Flugzeiten an deutschen Verkehrsflughäfen ausgesprochen. Hinzu kamen weitere rund 10.000 Stimmen von Einzelpersonen. „Die vielen gesammelten Stimmen zeigen, wie wichtig der Nachtflugbetrieb für die Speditionen, Fluglinien und andere Logistikdienstleister und die davon abhängigen Arbeitsplätze ist“, sagte Ewald Heim.

Herr Heim im Gespräch mit Herr Ramsauer

Herr Heim im Gespräch mit dem Verkehrsminister Herr Ramsauer

Auf dem sechsten Luftverkehrskongress zum Thema „Luftverkehrsstandort Deutschland stärken – Mobilität sichern, Wachstum verantwortungsvoll gestalten“ am 30. November war die Initiative mit einem eigenen Ausstellungsstand vertreten. Auf Einladung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen ADV und der Deutschen Lufthansa AG trafen sich hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft im Haus der Deutschen Wirtschaft.

Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung, betonte bei der Eröffnung des parlamentarischen Abends, die Bundesregierung werde an dem Ziel wettbewerbsfähiger Betriebszeiten für deutsche Flughäfen festhalten. Diese sollten für den Wirtschaftsstandort Deutschland „eigentlich eine absolute Selbstverständlichkeit“ sein. Ramsauer unterstrich das auch im Koalitionsvertrag festgeschriebene Ziel der Präzisierung des Luftverkehrsgesetzes: „Wir wollen auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit als ein wichtiges Kriterium in den Abwägungsprozess einbeziehen.“

Initiativen-Geschäftsführer Ewald Heim begrüßte die klaren Worte des Verkehrsministers: „Diese Position der Bundesregierung deckt sich mit den Forderungen der Initiative. Auch wir machen uns stark für eine angemessene und faire Abwägung von wirtschaftlichen Notwendigkeiten und den berechtigten Schutzinteressen der Bevölkerung. Nun gilt es für die Bundesregierung, die vereinbarten Ziele aus dem Koalitionsvertrag schnellstens umzusetzen, um für Rechtssicherheit und Planbarkeit zu sorgen.“