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Flughafenchef betont Notwendigkeit von Nachtflügen

Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung des Köln-Bonner Flughafens, hat in einem Gastbeitrag für BARIG News, dem monatlichen Newsletter der Interessensvertretung aller in Deutschland tätigen Airlines, die Bedeutung von Nachtflügen herausgestellt.

Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Köln-Bonn (Quelle: Köln Bonn Airport)

„Deutschland ist Exportweltmeister. Wenn man nicht will, dass die Warenströme dauerhaft an Deutschland vorbeifliegen, sind nachtoffene Flughäfen schlicht und einfach unverzichtbar. Fracht braucht die Nacht. Dass der größte deutsche Flughafen um 23 Uhr die Landebahnen hochklappen muss, ist ein ganz verheerendes Signal an die internationalen Märkte. 40 Prozent des Wertes des weltweiten Warenverkehrs wird per Luftfracht transportiert. Dabei handelt es sich in der Regel um höchst zeitsensible Güter. Aber auch der Passagierverkehr ist auf den nächtlichen Betrieb angewiesen, um Wettbewerbsnachteile gegenüber ausländischen Carriern zu vermeiden. Der Nachtflugverkehr erlaubt mehr tägliche Umläufe und ermöglicht den wirtschaftlichen Einsatz von Flugzeugen.
Ausländische Airlines operieren häufig an nachtoffenen Heimatflughäfen – etwa im Mittelmeerraum – und können so die Produktivität ihrer Flugzeuge vergleichsweise hoch halten.“

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