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Spediteur stellt bei Nachtflugverbot Frachtstandort Frankfurt infrage

Dieter Haltmayer fürchtet Verlust großer, internationaler Kunden

„Falls das Leipziger Bundesverwaltungsgericht starke Verkehrseinschränkungen oder ein komplettes Nachtflugverbot für Rhein/Main beschließen sollte, werden wir unsere Cargosendungen verstärkt über Amsterdam oder Paris an unsere Kunden verschicken“, kündigt Firmeninhaber Dieter Haltmayer an.
Nur auf Luftverkehrsdrehscheiben, die rund um die Uhr geöffnet sind und die über eine Vielzahl von Flugverbindungen verfügen, sei der schnelle Warenfluss ohne Störungen der Lieferkette gewährleistet, betont der Manager. „Diesen zeitlich durchgängigen Fluss der Transporte sind wir unseren weltweiten Kunden schuldig“, hebt Haltmayer hervor.
Mit der QCS – Quick Cargo Service GmbH hat erstmals ein in Frankfurt beheimateter Spediteur auf die Konsequenzen möglicher Nachtflugeinschränken auf Rhein/Main für das Luftfrachtgeschäft seines Unternehmens hingewiesen. Haltmayer wörtlich: „Dass in Deutschland überhaupt darüber diskutiert wird, die größte Cargodrehscheibe Europas nächtens möglicherweise zu schließen, stößt bei unseren Kunden in Amerika oder Asien auf völliges Unverständnis“.
Hierzulande ist die Spedition derzeit an neun Standorten vertreten. Hinzu kommen Auslandsvertretungen in den Niederlanden, der Schweiz, Dänemark und Polen. Insgesamt sind bei dem Unternehmen 120 Mitarbeiter beschäftigt.
Das gesamte Luftfrachtgeschäft wird von der Frankfurter Firmenzentrale gemanagt.